Gebrauchsanleitung
Vielleicht denkst du gerade: Das kenne ich alles schon.
Gut möglich. Wissen ist nicht das Problem. Das Problem ist der Abstand zwischen dem, was du weißt – und dem, was du tust. Zwischen dem, was du dir wünschst – und dem, was du dir erlaubst.
NOFOR überbrückt diesen Abstand nicht mit Theorie. Sondern mit Praxis. Mit ehrlichen Fragen. Mit Werkzeugen, die funktionieren – wenn du sie benutzt.
Niemand kann das für dich tun.
Du schon.
Ich-Form
Die Texte bei NOFOR sind in der Ich-Form.
Nicht „Du solltest“ oder „Du musst doch nur“. Sondern: Ich. Ich mache das richtig gut. Auf mich habe ich gewartet. Ich bleibe bei mir.
Das klingt manchmal unangenehm vertraut. Das ist Absicht.
Du bist ganz bei dir.
Haftung
NOFOR ersetzt keinen Arzt und keinen Therapeuten.
Wenn du merkst, dass du professionelle Unterstützung brauchst – hol sie dir. Das ist keine Schwäche. Das ist Selbstverantwortung.
Weiblich. Männlich. Du.
Es ist traurig, dass Menschen heute noch als weniger wert gelten – wegen ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe. Wegen allem Möglichen.
Wer so denkt, schadet vor allem sich selbst. Denn wer die andere Seite ausschließt, lebt nur halb.
Bei NOFOR gibt es eine weibliche und eine männliche Version. Du wählst, wie du dich angesprochen fühlen willst. Jede liebevolle Verbindung zwischen Menschen ist gleichwertig. Ohne Ausnahme.
Und wenn ein Beispiel nicht ganz auf dich passt – du weißt, was gemeint ist. Bau es in deinem Kopf um. Du schaffst das.
Zitieren
Bei NOFOR werden keine Quellen angegeben.
Nicht aus Nachlässigkeit. Sondern aus Überzeugung. Es geht darum, was gesagt wird – nicht wer es gesagt hat. Ein Gedanke ist nicht besser, weil ein berühmter Name darunter steht.
Alles bei NOFOR ist eine Mischung aus Büchern, Gesprächen und persönlicher Erfahrung. Neu zusammengemischt. Für dich.
Tagebuch
Du brauchst einen Stift und ein leeres Büchlein.
Es heißt Tagebuch der Enttäuschungen. Kurz: TDE.
Warum Enttäuschungen? Das erkläre ich dir im ersten Kapitel „01 Mein Weg“ beim ersten Schritt „Auf mich habe ich gewartet“.
Dosis
Lass dir Zeit. Du musst nicht gleich alles auf den Kopf stellen.
Lies ein paar Zeilen – und lass sie wirken. Ein Gedanke, der sich festsetzt, ist mehr wert als ein Kapitel, das überflogen wird.
Wenn du am Ende bist, fang wieder von vorne an. Du wirst es wieder mit anderen Augen sehen. Du wirst jedes Mal etwas Neues entdecken.
Über mich

Mag. Harald Boesch. Soziologe.
Ein Leben lang bewegt von einer Frage: Warum gehen Menschen so mit sich und miteinander um?
NOFOR ist die Antwort darauf. Nicht als Theorie. Als gelebte Praxis.
Die Welt ein bisschen besser hinterlassen. Das ist der Antrieb. NOFOR ist das Werkzeug.
Hilf mit.
Inspiration

Mag. Evelyn Wojtyka – Psychologin, IntuitEve.
Geboren im totalitären System. Flucht. Armut. Gewalt. Schwere Krankheit.
Gestärkt durch das, was sie selbst durchlebt hat – bringt sie echten Frieden und radikale Ehrlichkeit in die Seelen der Menschen. Auf Bühnen und in Einzelsessions.
Übersetzung
Englisch: Christina Scharf (www.translation-scharf.at)
Spanisch: Pedro Ruiz, Martha Rivadeneira Caldas (www.matrical-translation.com)
Literaturliste
Bücher, die mich inspiriert haben. Deren Gedanken sich bei NOFOR wiederfinden.
Nicole LePera: Heile. Dich. Selbst
Georg Lolos: Du bist nicht, was du denkst
Alain de Botton: Der Lauf der Liebe
Brené Brown: Verletzlichkeit macht stark
Erich Fromm: Vom Haben zum Sein
Hans-Joachim Neubauer: Mit Nietzsche die Langsamkeit entdecken
Michel de Montaigne: Von der Kunst das Leben zu lieben
Epiktet: Das Buch vom glücklichen Leben
Arthur Schopenhauer: Die Kunst glücklich zu sein
Friedrich Nietzsche: Ecce Homo
Wilhelm Weischedel: Die philosophische Hintertreppe
Ian Morris: Wer regiert die Welt
Neil Postman: Keine Götter mehr
Jean Liedloff: Auf der Suche nach dem verlorenen Glück
Pascal Mercier: Nachtzug nach Lissabon
Francois Lelord: Hector und die Entdeckung der Zeit
Sten Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit
Karsten Dusse: Achtsam morden
