01 Mein Weg – Schritt 5
Ich habe für alles genügend Zeit
Ich mache mir Sorgen. Ich habe Angst vor der Zukunft. Ich versuche, alles zu kontrollieren. Ich treibe mich an. Ich fühle mich für alles verantwortlich. Ich bin gestresst.
Was, wenn ich mein Geld verliere? Meinen Job? Was, wenn den Kindern etwas zustößt?
Dabei kann ich kaum etwas wirklich kontrollieren. Das Leben lebt mich – nicht umgekehrt. Nicht einmal meine eigenen Gedanken kann ich kontrollieren. Sie kommen, ohne dass ich sie eingeladen habe.
Was ich lernen kann: wohin ich meine Aufmerksamkeit richte. Und welchen Gedanken ich glaube.
„Es gibt zwei Tage im Jahr, an denen ich absolut nichts tun kann: gestern und morgen.“
John und Peter sitzen nebeneinander im Flugzeug. Plötzlich Turbulenzen. John denkt: Wir stürzen ab. Er glaubt es. Puls hoch. Schweiß. Verkrampfte Muskeln. Panik.
Peter hat denselben Gedanken. Aber er glaubt ihm nicht. Er lässt ihn los. Kein Alarm. Keine Panik. Beide landen sicher.
Nicht die Dinge sind schlimm. Nur die Gedanken, die ich mir über sie mache.
Angst und Sorgen entstehen immer dann, wenn ich meinen Gedanken erlaube, in die Zukunft zu wandern. Ich male mir aus, was alles passieren könnte. Aber wie ist es heute? Ist heute nicht eigentlich alles in Ordnung?
Ich kann trotzdem Pläne machen. Es geht um die innere Haltung dabei. Entspannt und aus Klarheit heraus – oder in permanenter Panik, ob alles gut geht. Im ersten Fall bin ich frei. Im zweiten werde ich wie eine Flipperkugel von einer Sorgenschleife in die nächste geworfen.
Die Sprache gibt uns einen Hinweis: Ich mache mir Sorgen. Niemand außer mir produziert meine Ängste. Ich bin es, der sie füttert – mit Aufmerksamkeit und Glauben.
Gedanken kommen und gehen. Wenn ich ihnen Aufmerksamkeit schenke – wenn ich ihnen glaube – wachsen sie. Warum interessiert sich meine Aufmerksamkeit so brennend für bestimmte Gedanken?
Es können Erfahrungen sein. Kindheitsprägungen. Gewohnheiten, die ich von meinen Vorfahren übernommen habe. Der Umgang mit Gedanken wird zur Routine.
Wie wäre es, wenn ich das ändern könnte? Wenn ich lernen kann, meine Aufmerksamkeit zu lenken?
Ja. Diesen Weg will ich gehen.
Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen real und vorgestellt. Ob echte Gefahr oder nur die Vorstellung davon – das Alarmsystem wird hochgefahren.
Körper in Bereitschaft. Kämpfen oder fliehen. Ist die Gefahr vorüber, braucht der Körper Stunden, um wieder zur Ruhe zu kommen.
Erzeuge ich in der Zwischenzeit neue Sorgen – badet mein Körper permanent im Alarm-Cocktail. Verspannt. Schlaflos. Zu wenig Lachen. Ich leide. Und ich belaste die Menschen um mich herum.
Ich will hier raus. Ich will raus aus meinem Kontrollraum.
Das Zauberwort heißt: Hingabe. Das Leben lebt mich bereits. Ich kann mich genauso gut ins Hier und Jetzt hinein entspannen.
Klingt einfach. Ist es nicht. Zum Glück bin ich gut – sogar sehr gut. Ich lerne das. Schritt für Schritt. In meinem Tempo.
„Wenn ich mich mit jemandem vergleiche, dann nur mit mir selbst.“
Was passiert, wenn ich mir Sorgen mache? Ich schaue mir das genauer an.
Mich beschleicht ein ungutes Gefühl. Ich richte meine Aufmerksamkeit darauf. Mein Kopf analysiert: Droht Gefahr? Ergebnis: Ja. Ich glaube es. Mein Alarmsystem springt an. Ab jetzt nehme ich die Welt nur noch durch diese drohende Gefahr wahr. Gestresst. Ängstlich. Panisch.
Peter sitzt zu Hause und arbeitet. Seine zehnjährige Tochter ist mit Freundinnen auf dem Fahrrad unterwegs. Plötzlich: ein ungutes Gefühl. Ihr könnte etwas zustoßen. Sein Kopf produziert sofort Bilder. Unfallszenen. Gefährliche Kreuzungen. Bei einer ist sogar schon mal etwas passiert.
Er glaubt es. Er wird unruhig. Schaut permanent aus dem Fenster. Überlegt, ob er sie suchen soll.
Seine Tochter? Vollkommen im Hier und Jetzt. Unbeschwert. Fröhlich. Um 18:00 Uhr kommt sie unbeschadet nach Hause.
Ich lerne jetzt, meine Gedanken zu lenken. Was ich dazu brauche: Achtsamkeit.
In vier Schritten:
1. Ich komme ins Hier und Jetzt.
2. Ich nehme liebevoll wahr, was gerade in mir passiert.
3. Ich akzeptiere, was ich nicht ändern kann – und ändere, was zu ändern ist.
4. Ich gehe in eine neue Richtung.
1. Ich komme ins Hier und Jetzt
Ich atme tief ein und wieder aus. Ich folge der Luft in meine Lunge und wieder hinaus. Ich spanne meinen Beckenboden an – als würde ich den Harnfluss stoppen – und lasse wieder los. Meine Schultern fallen. Meine Arme hängen schwer.
Ich entspanne mein Gesicht. Ich gähne. Ich löse die Spannung auf meiner Stirn.
Ich sage mir, wer ich gerade bin: Ich bin ein Mann auf einem Stuhl, der atmet. Was ist hier und jetzt nicht in Ordnung? Was kann ich jetzt tun?
Ich bemerke, wie meine Gedanken in die Zukunft wandern. Ich lasse sie los. Ich brauche sie gerade nicht. Ich kann jetzt nichts tun. Ich bin nur ein Mann auf einem Stuhl, der atmet.
Angst und Sorgen entstehen immer dann, wenn ich meinen Gedanken erlaube, in die Zukunft zu wandern. Dabei ist nur das Hier und Jetzt real. Alles andere ist eine Illusion in meinem Kopf.
Dies ist der wichtigste Augenblick in meinem Leben. Ich habe keinen anderen.
Ich bin angekommen. Ich bin zu Hause.
Zu Hause ist kein Ort. Es ist ein Zustand. Er stellt sich ein, wenn ich aus meiner Gedankenwelt ins Hier und Jetzt zurückkehre. Ich folge meinen Sinnen. Was höre ich? Was rieche ich? Was berührt meine Haut? Was sehe ich? Was schmecke ich?
Ich habe den Kontrollraum verlassen. Ich gebe mich dem Leben hin. Es lebt mich bereits. Mein Herz pumpt. Ich atme. Ich muss gar nichts. Ich vertraue dem Leben.
Ich integriere das in meinen Alltag. Zettel in meiner Umgebung: „Hier und Jetzt.“
Es wird zur Routine. Ich komme immer schneller zurück. Die Einträge in mein TDE über Ängste und Sorgen werden seltener. Ich habe Geduld. Ich habe genügend Zeit zu üben. Ich mache das richtig gut.
2. Ich nehme liebevoll wahr, was gerade passiert
Oft merke ich gar nicht, dass etwas nicht stimmt. Ich habe es mir so gemütlich in meinem Kontrollraum eingerichtet. Täglich so viele Aufgaben. Alles überwachen. Alles organisieren. Funktionieren wie ein Uhrwerk.
Ich brauche diesen Druck. Diesen Stress. Er treibt mich an. Manchmal wache ich nachts auf – habe ich etwas übersehen? Mache ich einen Fehler?
Muss das wirklich so sein?
Mein Körper weiß es längst. Verspannter Nacken. Schmerzen im Rücken. Kopfweh. Schlechter Schlaf. Bauchschmerzen. Er schickt mir Signale. Ich lerne, sie zu hören – als das, was sie sind. Mein Körper wünscht sich eine bessere Behandlung.
Sagt die Seele zum Körper: „Sag du es ihm, auf mich hört er nicht.“
Ich schreibe abends in mein TDE. Wieder ein stressiger Tag. Mein Kopf pocht. Mein Nacken zieht. Ich mache die Augen zu. Ich atme tief in meinen Bauch. Ich nehme wahr, was ich spüre. Ich verurteile mich nicht. Ich schimpfe nicht mit mir.
Ich bin liebevoll mit mir. Ich bin auf meinem Weg.
Allein durch das Wahrnehmen beginnt sich etwas aufzulösen. Mein Körper ist dankbar, dass ich ihn wahrnehme. Dass ich seine Signale ernst nehme.
Die Diagnose ist bereits die Medizin.
Allein dadurch, dass ich wahrnehme, atme, spüre und mir bewusst werde, was ich kontrollieren kann – und was nicht – beginnt die Veränderung.
Ich gewinne Abstand zu meinem Gedankenkarussell. Als könnte mein wahres Ich aus einer gewissen Distanz heraus zuschauen. Ich bin nicht meine Gedanken.
Ich mache mir Sorgen um meine Tochter. Ich nehme das liebevoll wahr. „Ja. Ich liebe sie. Ich will nicht, dass ihr etwas zustößt. Es ist vollkommen in Ordnung, dass ich mir diese Gedanken mache. Ich bin ein guter Vater.“
Ich lasse aber nicht zu, dass mich die Angst in ihren Würgegriff nimmt. Sie ist mit ihren Freundinnen unterwegs. Sie passt gut auf. Ich freue mich für sie. Ich entspanne mich in diesen Moment hinein. Ich vertraue meiner Tochter.
3. Ich akzeptiere, was ich nicht ändern kann – und ändere, was zu ändern ist
Ich möchte besseres Wetter. Mehr Gäste bei meiner Veranstaltung. Weniger Gedränge an der Sehenswürdigkeit. Mehr Aufträge. Mehr Anrufe von Freunden. Eine andere Partnerin. Oder zumindest eine andere Version von ihr.
Ich akzeptiere die Realität nicht so, wie sie ist. Das kostet enorm viel Energie. Und ich werde diesen Kampf nicht gewinnen.
Ich stelle mir folgendes vor: Ich bin blind und befinde mich in einem Raum, den ich nicht kenne. Ich taste mich vor. Ich remple einen Stuhl an. Ich weiche aus. Ich gelange an eine Wand. Ich taste mich entlang, bis ich die Tür finde.
Kein Ärger. Kein Kampf. Ich konnte nicht wissen, dass der Stuhl da ist.
Trotzdem stehe ich täglich vor einer Wand – und hämmere dagegen. Die Menschen sollen endlich von dieser Plattform verschwinden. Meine Tochter soll endlich nach Hause kommen. Ich kämpfe einen aussichtslosen Kampf.
Nicht das, was mir widerfährt, ist das Problem. Sondern das, was ich darüber denke.
Die Aussichtsplattform ist voll. Kindergeschrei. Gedränge. Ich kann das gerade nicht ändern – also atme ich durch. Ich nehme die Realität so an, wie sie ist. Ohne sie als schlecht zu bewerten. Ich entspanne mich in den Moment. Ich mache das Beste daraus.
Ich habe Wahlmöglichkeiten. Ich kann früher gehen. Ich kann die Sehenswürdigkeit auslassen.
Aber – was passiert dann mit meinen Begleitern? Die nehmen die Situation vielleicht gar nicht als unangenehm wahr. Sie wollen rein. Lässt sich das organisieren, wenn ich nicht mitgehe?
Ein Nein zu dir ist ein Ja zu mir. Aber was passiert dann mit dem Wir? Bin ich wirklich bereit, auf dieses Erlebnis zu verzichten – oder wünsche ich mir insgeheim, ich könnte einfach loslassen?
Das Leben bietet mir immer wieder die Chance zu trainieren. Im TDE beschreibe ich diese Momente. Was wäre passiert, wenn ich meinen Unmut zur Seite gelegt hätte?
Was wäre, wenn ich mit den anderen ins Kettenkarussell eingestiegen wäre – auf meinem kleinen Stuhl durch die Luft – und die Kontrolle für ein paar Minuten völlig abgegeben hätte?
Und wenn mir das noch zu viel Angst macht – vollkommen in Ordnung. Ich nehme das liebevoll an. Allein dadurch, dass ich mir dessen bewusst werde, habe ich bereits etwas in Bewegung gesetzt.
Beim nächsten Mal bin ich nicht mehr nur Passagier. Ich nehme wahr, dass meine Gedanken sich gegen die Realität wehren. Ich frage mich: Kann ich etwas ändern – oder ist die einzige Möglichkeit, mich hinein zu entspannen?
Und wenn mir das noch nicht gelingt – nehme ich auch das liebevoll an. Ich akzeptiere, dass ich noch nicht akzeptieren kann. Ich bin auf meinem Weg. Ich bleibe bei mir. Ich mache das richtig gut. Ich habe für alles genügend Zeit.
Ich suche mir einen Satz – und schreibe ihn auf Zettel, die ich überall platziere:
Ich sage Ja zu dem, was ist. Ich gebe mich dem Leben hin. Ich entspanne mich in den Moment hinein. Ich lasse meine Vorstellungen los. Ich schließe Frieden mit mir, dem Augenblick und meinen Mitmenschen. Ich verändere meinen Aggregatzustand von fest zu flüssig oder gasförmig.
4. Ich gehe in eine neue Richtung
Wenn ich es schaffe, mich von meinen Gedanken zu distanzieren – wenn ich erkenne, dass sie ein Produkt meiner Fantasie sind – komme ich zur Ruhe. Und dann kann ich mich fragen: Was will ich eigentlich? Was ist meine Wirklichkeit?
Das funktioniert aber erst, wenn ich wirklich frei bin. Frei von Angst und Sorgen. Von Ärger und Wut. Von Bedürftigkeit und Gier. Dann habe ich wieder Zugang zu mir. Ich spüre intuitiv, wohin ich mich ausrichten will.
Ich trainiere das im Alltag.
Ich lasse den Gedanken los, dass mich eine größere Menschenmenge stresst. Ich schwimme mit der Masse mit. Ich gebe mich dem Moment hin. Kein Alarm. Ja, hier sind viele Menschen. Viele davon auch angespannt. Aber es gibt keinen Grund. Alle wollen nur von A nach B.
Vielleicht trete ich mit jemandem in Kontakt. Ich lasse ihn vor. Ich lächle. Ich frage nach dem Weg. Plötzlich bin ich nicht mehr in der anonymen Masse – ich habe es mit einem Menschen zu tun. Einem wie mir.
Wir sind wie zwei Farbpunkte in einer grauen Masse. Und unsere Farben übertragen sich auf die Menschen um uns herum.
Ich lasse auch den Gedanken los, dass immer alles zu wenig ist. Dass die anderen immer mehr bekommen. Dass ich übersehen werde.
Wenn ich mich aus meinem Mangeldenken befreie – sehe ich plötzlich die Fülle. Luft im Überfluss. Licht und Wärme. Die Natur, die überall gedeiht, wo wir sie lassen. Überall ist Fülle.
Was ist hier und jetzt nicht in Ordnung? Ich bin genug. Ich umarme meinen Kleinen und nehme ihn auf Schritt und Tritt in Schutz. Auf mich habe ich gewartet.
Kaffee oder Tee? Was fühlt sich gut an? Nicht: Was denkt sich gut an?
Wann immer ich eine Entscheidung treffe, vertraue ich meinem Gefühl. Der Verstand darf die Fakten prüfen. Aber mein Herz und mein Bauch folgen einer höheren Intelligenz.
Überall in meinem Leben sind Fülle, Freude, Klarheit, Dankbarkeit und Stille. Ich gebe meinem Leben eine Chance, dass es mich genießen kann.
Was ich weitergebe
Ich erinnere mich an Peter und seine Tochter.
Wenn Peter nicht lernt, seine Aufmerksamkeit zu lenken, überträgt er seine Angst. Die Kleine spürt es schon beim Weggehen – die Unruhe ihres Vaters. Sie lernt: Wenn Liebste das Haus verlassen, muss man sich Sorgen machen.
Wenn sie zurückkommt, sagt er ihr, wie froh er ist, dass sie heil zu Hause ist. Wie viele Sorgen er sich gemacht hat. Die Tochter möchte ihm keine Sorgen machen.
Beim nächsten Mal schlägt sie den Freundinnen vor, lieber im Garten zu spielen. Aber die Freundinnen wollen Fahrrad fahren. Sie bleibt allein zu Hause.
Vielleicht fragt sie sich auch als Erwachsene noch: Könnte sich jemand Sorgen machen? Sollte ich lieber verzichten?
Ich schreibe in mein TDE, dass ich jemandem gezeigt habe, wie viel Sorgen ich mir um ihn mache. Ich dachte, das ist doch etwas Gutes. Ich drücke damit aus, dass er mir wichtig ist.
Stimmt. Aber gleichzeitig übe ich Druck aus. Ich versuche zu kontrollieren. Ich bringe den anderen dazu, in meinen Augen gefährliche Dinge zu meiden.
Wie wäre es, wenn ich meine Bedürfnisse mit denen meiner Tochter zusammenbringe? Ich kann ihr zeigen, dass ich mich für sie freue. Dass ich ihr dieses Abenteuer gönne. Dass ich will, dass sie es in vollen Zügen genießt.
Wenn sie zurückkommt – begrüße ich sie herzlich. Ich freue mich, sie heil zu sehen. Und weil ich gelernt habe, meine Aufmerksamkeit zu lenken – kann ich ihr zeigen: Deine Abenteuer belasten mich nicht. Sie bereichern mich.
Was ich mir reinziehe
Mein Gedankenkarussell wird von außen befeuert. Permanent. Bildschirme. Radio. Soziale Medien. Nachrichten.
Was nehme ich da zu mir? Welchen Medien gestatte ich es, mich zu nähren? Was tut mir gut – und was macht mir Angst?
„Sage mir, was dich wachhält – und ich sage dir, wer du bist.“
Ich werfe einen kritischen Blick auf meinen Medienkonsum. Ich lasse Dinge bewusst weg. Ich halte mich fern von Sensationsnachrichten.
Ich weiß, wie Suchalgorithmen funktionieren – sie servieren mir immer mehr von dem, was ich konsumiere. Ich schaffe mir meine eigene Blase. Und ich kann mich nur befreien, indem ich sie abschalte.
Ich kontaktiere einen Freund. Ich gehe in die Natur. Ich frage mich: Wem oder was möchte ich meine Aufmerksamkeit schenken? Und wem meinen Glauben?
Ich bleibe bei mir. Auf mich habe ich gewartet. Ich bin richtig.
Ich steige aus dem Karussell aus.
Ich lenke meine Aufmerksamkeit. Ich lasse los, was ich nicht kontrollieren kann. Ich entspanne mich ins Hier und Jetzt. Ich nehme wahr, was ist – und akzeptiere es. Ich gehe in eine neue Richtung.
Mein TDE begleitet mich. Ich schreibe hinein, wo das Karussell wieder angesprungen ist. Was mich hineingezogen hat. Und wie ich es das nächste Mal früher erkenne.
Ich habe Geduld. Ich habe genügend Zeit. Ich mache das richtig gut.
